Briefwechsel - Damen

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Briefwechsel:




„Ich will wieder eine Weile zu Ihnen reden…“ 
Briefe kleiner und großer Schriftsteller.


„Meine großartige Mamasa, vortreffliche Masa, süßer Misa und alle meine Helfershelfer.“ So schreibt Anton Tschechow im Mai 1890 von einer Reise durch Sibirien an seine Familie – und dann liefert er in seinem Reisebrief einen sehr bildhaften Bericht der dortigen Gepflogenheiten, er lässt seine Familie an allen seinen Erlebnissen teilhaben. „Mein Heinrich, mein Süßtönender, mein Hyazinthenbeet, mein Wonnemeer, mein Morgen- und Abendrot…“ Henriette Vogels Liebesbrief an Heinrich von Kleist besteht nur aus Anrede – und doch, oder gerade deshalb, erkennt man ganz genau, was die beiden verbindet. „Ich bin verzweifelt, und indem ich mich an Sie wende, greife ich zum letztmöglichen Strohhalm – in der Hoffnung, dass Sie einem Kollegen eine kleine Bitte nicht abschlagen werden.“ In diesem fast dramatischen Bittbrief geht es lediglich um eine Einkaufsmöglichkeit für Leuchtkugelschreiber.

Diese und andere Briefe, wirklich versandte oder erfundene, haben wir (die „Literarischen Damen“ Lucia Bornhofen und Birgit Weinmann) zu einem heiteren, hintergründigen und sehr abwechslungsreichen Programm zusammengestellt. Außerdem erzählen wir Wissenswertes (und auch unterhaltsam Unnützes) über die Autoren – zu hören ist ein rundum literarisches Programm, das aber auch für literarisch weniger ambitionierte Hörer geeignet ist…     

 
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